Neuerungen für Reisende im Ausland

 

In Deutschland stieg die Zahl der Umweltzonen Anfang 2012 auf rund 50. Zu Verschärfungen kam es beispielsweise in Heidelberg, Tübingen, Ulm, Freiburg oder Heilbronn. „Hier dürfen Autofahrer nur noch mit gelber und grüner Plakette einfahren. Autos mit roter Plakette müssen draußenbleiben“, erklärt ÖAMTC-Touristikerin Cornelia Schwarz. Noch rigoroser gehen Osnabrück, Frankfurt am Main und Stuttgart vor. Dort ist im neuen Jahr nur noch die grüne Plakette erwünscht. Der ÖAMTC rät, bei Autoreisen nach Deutschland rechtzeitig eine entsprechende Umweltplakette zu erwerben. Eine weitere Neuerung gibt es für den deutschen Flugverkehr. Die Luftverkehrssteuer für Starts von deutschen Flughäfen sank um 6,27%.

Keine Passkontrollen mehr gibt es in Liechtenstein. Bereits am 19. Dezember 2011 trat das Fürstentum dem Schengener Abkommen zum freien Personenverkehr bei. „Da bei Polizeikontrollen sowohl im In- als auch im Ausland Ausweispflicht besteht, sollten Reisende jedoch immer gültige Ausweispapiere dabei haben“, riet Schwarz. Tiefer in die Tasche greifen müssen Autofahrer in Tschechien: Die Vignette wurde teurer. Erhöht wurden sowohl die Preise der Autobahnvignette für Pkw als auch die elektronische Maut für Lkw. Der Preis für die Zehn-Tages-Vignette stieg von 250 auf 310 Kronen (12,02 EUR).

In der Slowakei wurde eine neue Zehn-Tages-Vignette eingeführt. Sie löst die bisherige Sieben-Tages-Vignette ab und kostet 10 EUR. Hohe Strafen für Vignetten-Sünder gibt es in der Schweiz. 200 (165 EUR) statt bisher 100 Schweizer Franken müssen Autofahrer bereits seit 1. Dezember 2011 zahlen, wenn sie ohne Vignette unterwegs sind. (APA/red)

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